Kann jemand helfen???

Spenden, Ratschläge geben, Kredit gewähren?

Schlimm war es die letzten Jahre immer, aber das, was jetzt mit mir geschieht, das ist so unglaublich, dass ich immer noch glaube, es sei ein schlechter Film … Aber es ist Realität – und ich bin mittendrin!

Vorgeschichte: Durch Pflege von Angehörigen Job verloren und bei Hartz IV gelandet. Mit Ende 50 sind die Jobaussichten nicht gleich Null sondern noch weit darunter, vor allem, wenn man auch noch durch eigene Beschwerlichkeiten ziemlich eingeschränkt ist.

An all das hatte ich mich gewöhnt, so denn das Wort passt. Man muss sich arrangieren, das trifft es besser. Die Tage sind geprägt von ewiger Suche nach Verdienstmöglichkeiten – aber die werden auch immer geringer. Wird schwer, Werbung zu verkaufen, wenn via facebook und Konsorten alles gratis möglich ist, aber das ist ein anderes Thema.

Zurück zum hier und jetzt: Vor ca. einem Monat kam ein erneuter „Knall“, das Finanzamt belegte mein sich tief im Minus befindendes Konto mit einer Pfändung von knapp 3.000 Euro … geschätzte Steuerschulden aus den vergangenen Jahren.

Hartz IV und Steuerschulden in dieser Höhe? Ist natürlich völlig falsch, aber was nützt mir das im Moment? Da ich ja immer hoffe, DIE Geschäftsidee zu haben und früher auch mal hier und da ein paar Cent dazuverdienen konnte, wollte ich auf der sicheren Seite sein und im bürokratischen Deutschland dies Minus-Gewerbe angemeldet haben – der Erfolg davon ist besagte Schätzung, denn das jemand ein Gewerbe anmeldet und nichts verdient, eher nur Geld dafür ausgibt, das ist nicht vorgesehen. Gut, das Finanzamt hat „gewarnt“, immer wieder nach Steuererklärungen gefragt … ich habe mehr als geschlampt, keine gemacht, da ich geglaubt habe, was man mir sagte, dass nämlich mit Hartz IV keine Steuerzahlungen anfallen. Auch gibt es eine Vorschrift, nach der man unter einer gewissen Einkommensgrenze keine Steuererklärung abgeben muss. Von daher habe ich dann auch Recht, was nichts, absolut nichts nützt. Die Aufforderungen des Finanzamtes sind bindend, ich habe versagt.

Was tun? Ich telefonierte mit dem Finanzamt, mit einer sehr netten Mitarbeiterin, die vorgab, mein Problem zu verstehen: Konto im Dispo und jetzt noch die Pfändung obenauf. Nichts geht mehr! Das nächste halbe Jahr gibt es keinen Cent mehr zum Leben.

Die nette Mitarbeiterin riet mir, mein Konto in ein Pfändungsschutzkonto umzuwandeln, damit der Lebensunterhalt bestritten werden könne – und natürlich sollte ich endlich die Steuererklärungen der letzten drei Jahre abgeben.

Die Erklärungen werde ich an diesem Wochenende hoffentlich endlich fertig bekommen, das fiel und fällt mir noch viel schwerer, als ich dachte … das Pfändungsschutzkonto hatte ich binnen weniger Tage.

Super! Ich ging davon aus, dass ich mit diesem Pfändungsschutzkonto wenigstens wieder halbwegs „normal“ agieren könnte … bis jetzt! Jetzt ist das Drama ganz perfekt:

Das Jobcenter überwies Hartz IV und auch die Krankenkasse überwies viel Geld, das ich für Medikamente „vorgelegt“ hatte. Ja, ich bin privat versichert und möchte das auch bleiben. Und ja, ich benötige seit Anfang des Jahres nach einer schweren Herzoperation viele Medikamente, viele teils sehr, sehr teure Medikamente.

Nun ja, Geld war da und ich tätigte sofort die fälligen Überweisungen: Miete, Krankenkasse, Apotheke (die hatten mir Medikamente erst mal so mitgegeben, da sie mich kennen) … und dann fiel in diesem Monat noch die KFZ-Steuer an, von Strom, Telefon etc. will ich noch gar nicht sprechen, denn das sollte ja noch kommen. Ich bestellte noch Lebensmittel – und lehnte mich aufatmend zurück, denn die Verbindlichkeiten sollten alle bezahlt  sein, dafür reichte das Geld auf meinem Konto …

… dachte ich, doch alles ist ganz anders!

Es kam die Rücklastschrift einer Versicherung, das Konto wies angeblich keine Deckung auf, was ziemlich idiotisch klang, da das Konto zu diesem Zeitpunkt noch fast 900 Euro im Plus war. Es war halt noch nicht alles überwiesen – und das verwunderte mich immer mehr.

Anruf bei der Bank: Nein, es würde auch nichts mehr überwiesen, mein Überweisungslimit sei erreicht.

Was ich nicht wusste: Bei einem Pfändungsschutzkonto darf man nicht mehr als 1048 Euro im Monat umsetzen … und dieser Betrag war mit meiner Miete und den Medikamenten erreicht. Jetzt geht nichts mehr bis nächsten Monat.

Keine Krankenkasse, kein Strom, keine Versicherungen, kein Telefon, kein Internet und nichts zum Leben … gerade eben kam von paypal die Nachricht einer Rücklastschrift: Was für ein Glück, dass die Lebensmittel schon geliefert sind, sonst  ……………… ?????????????????????

Das soll alles auf nächsten Monat verschoben werden. Aber jetzt habe ich genauer gerechnet: 600 Euro Miete und fast 500 Euro Krankenkasse … Schon diese zwei Beträge überschreiten das ausgewiesene Transaktions-Limit.

Die Schulden, Gläubiger werden also jetzt immer mehr – und keine Chance, das zu ändern. Sicher, ich werde mit dem jobcenter sprechen, dass die Miete und Krankenkasse direkt überweisen, dann sieht alles wieder anders aus … Aber das ist nicht der Status Quo, das dauert noch. Und ich wollte das nie, das ist ein weiterer Schritt in die absolute Abhängigkeit, ins Nichts-Tun-Können, ins Abgeschobensein.

Ja, ich weiß, es ändert nichts, das ist die Gefühlsebene …

Wie sagte der nette Mensch von der Bank erklärend? Es wäre doch klar, dass das Finanzamt mir ein Pfändungsschutzkonto empfähle –  jetzt bleibt nach Transaktionen von bis zu 1048 Euro alles Geld auf dem Konto und ich komme nicht mehr dran – und nach wenigen Monaten schon kann das Finanzamt das gepfändete Geld einziehen, auch wenn die Schätzung völlig falsch war.

Wie es mir dabei geht ist doch völlig egal – in meinem Alter sei ich zu nichts mehr nütze und nur eine Last für die Gesellschaft. Herzkrank? Wie super! Vielleicht erledigt sich durch die ganze negative Aufregung ja baldmöglichst alles von selbst ….

Und ich kann nur anfügen, dass meine depressiven Schübe, großenteils bedingt durch die ausweg- und hoffnungslos erscheinende Situation, auch nicht dazu beitragen, das Leben wieder lebenswert zu empfinden.

Hat jemand bis hierhin gelesen? Hat jemand eine Idee, wie ich aus diesem Schlamassel herkommen könnte? Hat jemand eine Idee, wie ich mir selbst helfen könnte???

Sollte mich jemand für die Überbrückung finanziell unterstützen wollen, nachfolgend mein paypal-button, was anderes fällt mir wirklich nicht mehr ein. Schon ein einziger Euro kann viel bewirken, diese Aktion gab es schon einmal. Und ich verspreche eins: Solltet ihr diesen Beitrag hier möglichst oft teilen und sollten ein paar Euro zusammenkommen: Alles, was mehr ist, als mich aus der Elends-Situation herauszuholen, werde ich weiter spenden an andere, die es genauso nötig haben!

DANK für euer Interesse, eure Anteilnahme, eure Hilfe …

Hilfe für Alleinstehende, ganz alleine, ohne Kinder oder sonstige Verwandtschaft … eine solche Hilfsorganisation möchte ich gerne gründen …

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