Ein neuer Anfang?

Doch, ich lebe noch … auch wenn alle guten Vorsätze des letzten Jahres, hier meine Sicht von vielen Dingen der Welt kund zu tun, ja irgendwie völlig verloren gegangen sind. So gut wie NICHTS ist dabei rausgekommen … ob das dieses Jahr besser werden könnte?

Wir werden sehen, der Vorsatz ist erneut gefasst. Und ausgelöst wurde er erneut durch den gestrigen Tag, wurde er ausgelöst durch das Datum 30. Januar … der Tag, an dem ich im letzten Jahr fast gestorben wäre. Und dieser nahe Tod war auch Auslöser dafür, dass ich noch Einiges sagen wollte, so ich denn noch dazu käme …

Gestern also Jahrestag des Beinah-Todes … voriges Jahr um diese Zeit lag ich auf Intensivstationen, erlebte ich eine Zeit, an die ich mich so gut wie nicht erinnere, von einer Woche existieren nur Fragmente als Erinnerung, ab dem 7. Februar wird es dann wieder mehr.

Wie schnell das alles so kommen kann, von einer  Sekunde  auf die andere – und das war ein Schrecken, der bis jetzt seine Wertigkeit nicht verloren hat. Wenn ich also der Welt noch etwas mitteilen möchte, dann jetzt … wer weiß, ob ich es morgen noch kann.

Heute anzumerken ist ein Kommentar zum Statement des Finanzministers – Herr Schäuble hat ja gestern verlauten lassen, dass der Staat Rekordeinnahmen zu verbuchen hat:

SPIEGEL ONLINE – 30.01.2015:
Rekordeinnahmen: Deutsche zahlen so viele Steuern wie nie
593 Milliarden Euro hat der Staat im vergangenen Jahr an Steuern eingenommen – so viel wie nie zuvor. …

Erinnert ihr euch an mein Schreiben vom 6. September? Wie schön für den Staat – hoffentlich gibt es nicht viele Menschen, die vom Staat unrechtmäßig so vernichtet wurden, wie er es mit mir getan hat. Die knapp 3.000 Euro bedeuten für mich, immer noch Hartz IV und ein durch die Finanzamt-Pfändung wachsender Schuldenberg, quasi die Existenzvernichtung … aber das interessiert ja niemanden. Gut, tausend Dank für das Hartz IV, das sei dem Staate nicht vergessen … aber ganz aktuell hat mich die Pfändung halt so reingerissen, dass nichts mehr geht. Gerichtsvollzieher geben sich die Klinke in die Hand und eine Zwangsvollstreckung folgt der anderen. Gepfändet wurde dabei noch nichts, denn hier gibt es nichts zu pfänden. Und das tut weh! Anstatt mich darüber zu freuen gibt es mir jedes Mal einen Stich, wenn sich der Beamte mitleidig umschaut, den „alten Kram“ bemerkt und nichts zu pfänden findet … Demütigung pur, immer wieder neu.

Und jetzt hat der Staat also mehr Steuern eingenommen als je zuvor. Glückwunsch!!! Könnte der Staat dann vielleicht nicht mal darüber nachdenken, ob der unrechtmäßige Steuereinziehungen noch einmal überarbeitet – und vielleicht auch überlegt, statt Gesamtsummen zu pfänden, auch eine Ratenzahlung zu ermöglichen??? Hätte ich „nur“ den Staat als Gläubiger, dann wäre das schlimm und ich würde mich ständig darüber ärgern, dass ich diese Raten für nichts bezahlen müsste. So aber kann ich die Rechnungen derjenigen, denen ich wirklich etwas schulde, teils mein Leben, nicht bezahlen, und das zieht mich runter und runter und runter …..

 

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